CODEWÖRTER


Wenn ich es auch bevorzuge, nicht notwendigerweise Codewörter zu benutzen, sei Hellsichtigkeit nicht unbedingt vorausgesetzt!

Sollte aber das Setting so ausgemacht sein, dass es just soweit gehen soll, verwendet jeder verantwortungsbewusste BDSM-Fan Sicherheits- oder auch Codewörter. Sie sind vor allem für Neulinge unentbehrlich. Auch wenn Routinierte das erste Mal aufeinander treffen, sollte zumindest ein Codewort vereinbart sein.

Es lautet meistens "Gnade".


Für jene, die erst einmal ausprobieren wollen, wo ihre Grenzen liegen, hat es sich bewährt, Stufen anzubieten. Schließlich müssen junge Frühlingsstürmer erkennen, dass sie Neuland betreten und sich dementsprechend der "Höhe" vorerst nur annähern können. Aber selbst Fortgeschrittene nehmen diese Absprache lieber an, statt nur "Gnade" verwenden zu wollen, denn auch hier geht es um ein Weitertasten und Erkunden in offenes Terrain.

Die Sicherheitsworte oder -stufen lauten hier "grün - gelb - rot", ganz einfach, wie an einer Ampel:

"Grün" steht für Freifahrt.

Es wird kaum gebraucht. Die Herrin sieht ohnehin, ob du erregt genug bist, in eine neue Intensität überzugehen.

"Gelb" vermittelt ein Abbremsen. Es mag heißen, dass dir eine Sache, die ich an dir vornehme, zwar gefällt, bald aber deine Grenze erreicht sein wird.

"Rot" verlangt nach einem Stop, je nach Krassheit der Sitzung ein sofortiger Abbruch oder auch nur ein relativ starkes Nachlassen der Traktur.

Der Vorteil der praktizierten Stufencodes liegt, solltest du zum eher ruhigen, etwas schüchternen Typus gehören, auch darin, dass dich die Lady befragen kann, ob eine gewisser Level erreicht sei.

Dazu läßt sich dieser spezielle Code auf jedwedes Setting anwenden, gleich ob Rollen- oder Klinikspiel, ob klassisch oder bizarr behandelt wird.

This page copyright Lady Elise in Wien; created 24Apr2001,last update 28Jun2002